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Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit |
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1996 fand sich am Rande des
Historikertags in München eine Gruppe von Archivaren, Doktoranden und
Habilitanden zusammen, um ihre Projekte zur Reichsgerichtsbarkeit
vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen. In diesem Zusammenhang wurde das Netzwerk
Reichsgerichtsbarkeit initiiert. Seit 1998 besteht eine enge Kooporation mit der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung,
Wetzlar. 1999 fand eine erste Frühjahrstagung statt. Inzwischen sind die
Bände "Prozeßakten als Quelle. Neue Ansätze
zur Erforschung der Höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich",
"Reichspersonal. Funktionsträger für Kaiser und Reich",
"Annäherungen an die Prozesspraxis im Alten Reich. Fallstudien und
Statistik" sowie "Gerichtslandschaft Altes Reich. Höchste
Gerichtsbarkeit und territoriale Rechtsprechung" in der Reihe
"Quellen und Forschungen zur Höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich"
(vgl. oben) beim Böhlau Verlag erschienen. Der neueste Band mit dem Titel
"Die Reichsstadt Frankfurt als Rechts- und Gerichtslandschaft im
Römisch-Deutschen Reich" erschien 2007 beim Oldenbourg
Verlag in der Reihe "Bibliothek altes Reich". Vom 08./09.10.09
wurde die vorletzte Tagung "Höchste Reichsgerichtsbarkeit als
Medienereignis der Frühen Neuzeit" in den Räumen der Gesellschaft für
Reichskammergerichtsforschung in Wetzlar abgehalten. Und der letzte „Workshop
zur Geschichte des Reichskammergerichts, des Reichshofrats und des Heiligen
Römischen Reichs“ fand vom 10./11.12.10 im Juridicum
II der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien statt; in
Kooperation mit der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften
zu Göttingen, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der Julius-Maximilians-Universität
Würzburg. Vom 2. und 3. Dezember 2011 fand die letzte Netzwerktagung unter
dem Titel „Alles nach Recht und Ordnung“ in Wetzlar statt; in Kooperation mit
der Wilhelm H. Ruchti-Stiftung Würzburg und der
Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. Wetzlar. Programm zur Tagung „Alles nach Recht und Ordnung“ vom 2.-3.12.2011 in Wetzlar Aktuelle
Forschungsergebnisse zur Reichsgerichtsbarkeit finden sich u. a. in sehepunkte - zeitenblicke Wer über die Reichsgerichte forscht, die Gerichtsakten nutzt oder Auskünfte über die Reichsgerichtsbarkeit benötigt, ist herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Interessierte können sich an Prof. Dr. Anja Amend-Traut (Würzburg), Prof. Dr. Anette Baumann (Wetzlar), Dr. Stephan Wendehorst (Gießen/ Wien), Alexander Denzler M.A. (Eichstätt) oder Britta Schneider M.A. (Würzburg) wenden.
c/o Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V.
Bitte beachten Sie, dass die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung keine Haftung für externe Links übernimmt.
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